Text  Anmerkungen 
Es scheint so zu sein, dass unsere Wirtschaft in den oberen Etagen beherrscht wird durch eine Ökonomie der Gier. Einerseits hat der Staat den Unternehmern hohe Zugeständnisse gemacht, damit sie neue Arbeitplätze schaffen. Aber diese Zugeständnisse blieben ohne Wirkung auf den Arbeitsmarkt und veranlassten die Unternehmer keineswegs, neue Arbeitsplätze zu schaffen, wie sie es in Aussicht gestellt hatten. Stattdessen haben die großen Unternehmen einiges getan, um die Arbeitkraft der Arbeitnehmer stärker auszunutzen: längere Arbeitszeit, Lohnsenkungen und Beschleunigung der Arbeitprozesse. Dadurch erzielten sie ungeheure Gewinne. Dies wäre vertretbar, wenn dadurch tatsächlich mehr Menschen in Lohn und Brot kämen. Aber die Unternehmen kaufen mit ihrem Geld lieber andere Unternehmen auf, um noch größer zu werden, um noch höhere Gewinne zu machen – und um Arbeitnehmer entlassen zu können. Wir leben in einer Volkswirtschaft der Unersättlichkeit: Unternehmer lassen sich vom Staat hohe Subventionen spendieren, gleichzeitig beuten sie ihre Beschäftigten aus. Die Gesellschaft beginnt, sich in Reich und Arm aufzuspalten. zum ganzen Artikel