"… unter allen jenen Zehn Geboten nur jenes, das vom Sabbat handelt, in bildlicher Weise zu beobachten …, nicht aber auch noch durch körperliche Ruhe zu feiern ist.“ (Augustinus, Brief 55 an Januarius, 22)„Siehe, auch heute ist Sabbattag: ihn feiern gegenwärtig die Juden in einer trägen, lässigen und schwelgerischen Ruhe auf körperliche Art. Sie haben nämlich Zeit für Dummheiten; und obwohl Gott den Sabbat vorgeschrieben hat, bringen sie den Sabbat mit den von Gott verbotenen Dingen zu. Unser Freisein ist ein Freisein von schlechten Werken; das ihrige ist ein Freisein von guten Werken. Es ist nämlich besser, man pflügt, als dass man tanzt. Jene nehmen Urlaub vom guten Werk, nicht vom nichtsnutzigen Werk. Uns gibt Gott den (wahren) Sabbat bekannt. Wie ist er beschaffen? Schaut zuerst, wo er sich findet! Er ist drinnen; im Herzen ist unser Sabbat."   Augustinus, Erklärung zu den Psalmen, 91 (92), 2