„Das neue Gesetz will, dass ihr beständig Sabbat feiert, und ihr meint gottesfürchtig zu sein, wenn ihr einen Tag müßig seid … Daran hat unser Gott kein Gefallen …“.   Justin, Dialog mit dem Juden Tryphon 12,3 
„Und am sogenannten Sonntag findet eine Zusammenkunft aller, die in den Städten oder auf dem Lande wohnen, an einem Ort statt. Und die Denkwürdigkeiten der Apostel [gemeint sind die Evangelien] oder die Schriften der Propheten werden vorgelesen, solange es angeht. Wenn der, der vorliest, aufgehört hat, hält der Vorsteher eine Ansprache, worin er ermahnt und zur Nachahmung dieser schönen (Beispiele) auffordert. Hernach stehen wir alle gemeinsam auf und verrichten Gebete, und … wenn wir mit dem Gebet zu Ende sind, wird Brot, Wein und Wasser gereicht. Der Vorsteher verrichtet in gleicher Weise nach seinem Vermögen Gebete und Danksagungen, und das Volk stimmt ein, indem es das ‚Amen’ spricht. Dann findet die Austeilung statt; jeder erhält einen Teil von dem, worüber die Danksagung gesprochen wurde … Wir halten aber alle (diese) Gemeindeversammlung am Sonntag ab, weil er der erste (Wochen-)Tag ist, an welchem Gott durch Umwandlung der Finsternis und des Urstoffs die Welt schuf, und weil Jesus Christus, unser Erlöser, an diesem Tage von den Toten auferstanden ist.“   Justin, Apologie 67,3-7 
"Alle Richter, die Stadtbevölkerung und die gesamte Gewerbetätigkeit sollen am verehrungswürdigen Tag der Sonne ruhen. Nichtsdestoweniger sollen die Landleute den Anbau der Felder frei und ungehindert betreiben, da es häufig vorkommt, dass kein Tag geeigneter ist, den Getreidesamen den Furchen und die Weinstock(setzlinge) den (dazu vorbereiteten) Löchern anzuvertrauen; damit nicht etwa die Gunst der momentanen Gelegenheit, von himmlischer Vorsehung beschieden, verpasst werde."   Justinianische Gesetzessammlung III, 12, 2 
"Das neue Gesetz will, dass ihr beständig Sabbat feiert, und ihr meint gottesfürchtig zu sein, wenn ihr einen Tag müßig seid … Daran hat unser Gott kein Gefallen: (sondern), wenn unter euch ein Meineidiger oder ein Dieb sich findet, soll er (damit) aufhören, wenn einer Ehebrecher (ist), soll er seine Gesinnung ändern: dann hat er die lustreichen und wahren Sabbate Gottes gefeiert …"  Justin, Dialog mit dem Juden Tryphon, 12,3 
"… Denn wir würden auch diese fleischliche Beschneidung, die Sabbate und alle Feste ohne Ausnahme beobachten, wenn wir nicht wüssten, weswegen euch (das) verordnet wurde: nämlich wegen eurer Gesetzlosigkeit und Herzenshärtigkeit."   Justin, Dialog mit dem Juden Tryphon, 18,2  
"Das Gebot der Beschneidung, welches befahl, die Neugeborenen ohne Ausnahme am achten Tag zu beschneiden, war ein Hinweis auf die wahrhafte Beschneidung, mit welcher wir von Irrtum und Schlechtigkeit beschnitten worden sind, durch Jesus Christus, unseren Herrn, der am ersten Wochentag von den Toten auferstanden ist. Der erste Wochentag, obwohl er der erste von allen (Wochen-)Tagen ist, wird nämlich der achte genannt, in dem (man ihn) nach der Zahl aller Tages des (Wochen-)Kreislaufs noch einmal (zählt); er hört (aber) nicht auf, der erste zu sein."  Justin, Dialog mit der Juden Tryphon, 41,4