Sie sind hier: Judentum

„Wer auf ein Pfand ausgeliehen hat und wer die Schuldscheine dem Gericht übergeben hat – in beiden Fällen wird nicht erlassen. Hat man einen Prôzbôl vereinbart, erlässt es nicht. Das ist eines von den Dingen, die Hillel der Alte verordnete. Als er sah, dass das Volk sich abhalten ließ, sich gegenseitig auszuleihen … verordnete Hillel den Vorbehalt. Das ist das Formular eines Vorbehaltes: ‚Ich übergebe euch, dem Mann N.N. und N.N. und zwar als Richtern, die in dem Ort N.N. sind, (die Erklärung), dass ich jede Schuld, die mir zusteht, jederzeit wenn ich will, einfordern darf’. Und die Richter unterzeichnen unten oder die Zeugen.“