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Bibeltext  Anmerkungen 
32 Wenn die Völker des Landes am Sabbattag ihre Waren und allerlei Getreide zum Verkauf bringen, wollen wir es ihnen am Sabbat oder an einem <andern> heiligen Tag nicht abnehmen.
Wir wollen im siebten Jahr auf den Ernteertrag und auf die Schuldforderung einer jeden Hand verzichten.
34 für die Schaubrote und das regelmäßige Speisopfer und für das ständige Brandopfer <und für die Opfer an> den Sabbaten[c] <und> Neumonden, für die Festzeiten und für die heiligen Dinge und für die Sündopfer, um Sühnung zu erwirken für Israel und für alles Werk im Haus unseres Gottes. 
Neh.10 schildert die feierliche Selbstverpflichtung des Volkes auf das Gesetz (10,1-40). Auch hier wird das Sabbatgebot ausdrücklich erwähnt (Neh.10,32.34). In Neh.10,34 verpflichtet sich das Volk, die materiellen Voraussetzungen für die Durchführung des Kultes – einschließlich der speziellen Sabbatopfer (4. Mose 28,9.10) – bereitzustellen. Neh.10,32a trägt der besonderen Herausforderung Rechnung, dass den Nachbarn der Sabbat fremd ist und sie dadurch Israel in Versuchung bringen, die Sabbatruhe zu brechen. Dieses Problem ergab sich vor allem im Hinblick auf den Handel mit Nichtjuden. Insofern wird hier deutlich, welche besonderen Herausforderungen sich ergeben, wenn die Sabbatheiligung nicht von einem weitgehenden gesellschaftlichen Konsens getragen wird.