Sie sind hier: Bibel Altes Testament

Bibeltext  Anmerkungen 
16 Und wenn jemand vom Feld seines Eigentums dem HERRN <etwas> heiligt, dann soll die Schätzung nach dem Verhältnis seiner Aussaat sein: ein Homer Gerste Aussaat für fünfzig Schekel Silber.
17 Wenn er vom Jobeljahr an sein Feld heiligt, soll es gemäß der Schätzung feststehen. 18 Wenn er aber nach dem Jobel<jahr> sein Feld heiligt, dann soll der Priester ihm das Geld berechnen nach dem Verhältnis der Jahre, die bis zum Jobeljahr übrig sind; das soll <dann> von der Schätzung abgezogen werden. 19 Wenn aber der Heiligende das Feld unbedingt <wieder> einlösen will, dann soll er das Fünftel des Geldes deiner Schätzung darüber hinaus hinzufügen, und es soll ihm verbleiben. 20 Wenn er aber das Feld <bis zum Jobeljahr> nicht einlöst oder wenn er das Feld an einen andern Mann verkauft, kann es nicht wieder eingelöst werden. 21 Und das Feld soll, wenn es im Jobel<jahr> frei ausgeht, für den HERRN heilig sein wie ein gebanntes Feld. Es soll dem Priester als Eigentum gehören. 22 Und wenn er ein von ihm gekauftes Feld, das nicht zum Feld seines Eigentums gehört, dem HERRN heiligt, 23 dann soll ihm der Priester den Betrag der Schätzung berechnen bis zum Jobeljahr. Er soll die Schätzung am gleichen Tag als etwas für den HERRN Heiliges entrichten. 24 Im Jobeljahr soll das Feld wieder an den kommen, von dem er es gekauft hatte, an den, dem das Land als sein Eigentum gehörte. 25 Und alle Schätzung soll nach dem Schekel des Heiligtums geschehen; zwanzig Gera soll der Schekel sein. 
3. Mose 27 beschäftigt sich mit der Ablösung von Gelübden. Bei Gelübden, in denen jemand sein Land an Jahwe übereignet hat, werden die Bestimmungen des Jobeljahres bzgl. des Grundbesitzes (3. Mose 25,8-31; vor allem 25,13-17) angewandt. Dies zeigt das Bemühen, die Regelungen des Jobeljahres in die Praxis umzusetzen.