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Angaben zu den einzelnen Werken erfolgen nach bestem Wissen und werden in der Regel bei den entsprechenden Verlagen eingeholt. Die Literaturhinweise sind nach dem Alphabeth der Autoren sortiert.

Clifford Goldstein

Mach mal Pause: Sabbat!

Laut Statistik hat der durchschnittliche amerikanische Vater gerade mal 37 Sekunden Zeit für sein Kind. Solche Hungerrationen produzieren zwangsläufig verkrüppelte Persönlichkeiten und schaffen unübersehbare Probleme. Selbst wenn das für europäische Verhältnisse so noch nicht zutrifft, heißt es auch bei uns millionenfach: Keine Zeit! Und das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf unser Leben in Familie und Gesellschaft.
Clifford Goldstein hat eine Lösung seines Zeitproblems gefunden, indem er sich auf eine Einrichtung aus grauer Vorzeit besann – den Sabbat. Was er über diesen weithin vergessenen Tag schreibt, kann auch jedem anderen helfen, die Zeit – und manches andere – in den Griff zu bekommen. Einen Versuch ist es jedenfalls wert!

Leseprobe

Der Autor:
Clifford Goldstein war bis zu seiner Taufe 1979 am Jordan ein nicht praktizierender Jude. Er ist Herausgeber der Zeitschrift "Shabbat Shalom" und hat zahlreiche Bücher geschrieben.

Quelle: Advent-Verlag

Johannes Mager

Sabbat feiern
abschalten - aufatmen - anbeten


Mit großer Sorgfalt und exegetischer Akribie widmet sich Johannes Mager dem Inhalt des vierten Gebotes - dem Sabbat. Zwischen den Zeilen ist immer wieder etwas von seiner persönlichen Freude an diesem Thema - und diesem Tag - zu erkennen.
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die biblische Geschichte des Sabbats, die schon bei der Schöpfung begann und deren Verlauf erkennen lässt, dass dieser von Gott gesegnete und geheiligte Tag bis heute nichts von seiner einzigartigen Bedeutung verloren hat.
Mit der Einsetzung des Sabbats vollendete Gott nicht nur die Schöpfung, sondern bot gleichzeitig jedem Menschen das einzigartige Geschenk einer tiefen persönlichen Beziehung zu seinem Schöpfer. "Das ist nun das Ziel dieses Buches: Es will helfen, nicht nur den Ursprung, sondern vor allem die Bedeutung und den Wert dieses Geschenks für das eigene Leben zu erkennen oder neu zu entdecken. Nur der, der weiß und begreift, wer uns hier beschenkt und was der Stifter des Ruhetags uns damit zugedacht hat, wird immer neu nach diesem Geschenk greifen …"

Die Kapitel des Buches:

* Gedanken zum Schöpfungssabbat - vom Ursprung des Ruhetags
* Der Sabbat unter dem Schutz von Gottes Gebot
* Der Sabbat in den Händen der Menschen
* Christus - der Herr des Sabbats
* Das Evangelium im Sabbat
* Sabbat oder Sonntag?

Autor:
Dr. Johannes Mager war Pastor, Evangelist und viele Jahre Dozent für systematische Theologie. Zuletzt Leiter der Abteilung Predigtamt der Siebenten-Tags-Adventisten in der Euro-Afrika-Division (Bern). Er lebt im Ruhestand in Pfungstadt.

Quelle: Advent-Verlag

Michael Mainka

AnGebote für ein Leben mit Profil

Nur wer Profil hat, hinterlässt Spuren. Wer "spurlos" durchs Leben geht, dem mangelt es an Profil. Wie lässt sich das vermeiden?
Durch Werte gewinnt unser Leben an Kontur. Sie helfen uns, dem Leben Sinn und Richtung zu geben.
Um die Orientierung nicht zu verlieren, ist es hilfreich, den Blick "gen Himmel" zu wagen. Die Zehn Gebote sind Gottes AnGebote für ein Leben mit Profil.

* Welche Bedeutung hatten die Zehn Gebote in alttestamentlicher Zeit?
* Welches Licht fällt vom Neuen Testament auf sie?
* Welche Bedeutung haben sie angesichts aktueller, persönlicher und gesellschaftlicher Fragen?

Diesen Fragen geht der Autor in einer auch für nicht biblisch-theologisch versierte Menschen interessanten und verständlichen Art nach, um überzeugend zu zeigen: Gottes Zehn AnGebote geben unserem Leben Sinn, Richtung und Profil.

Ein Buch für suchende, fragende, denkende Menschen.

Autor:
Michael Mainka, Jahrgang 1961, verheiratet, zwei Kinder, Diplom-Theologe und seit 1988 Pastor der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Advent-Verlag

Horst Georg Pöhlmann / Marc Stern

Die Zehn Gebote im jüdisch-christlichen Dialog
Ihr Sinn und ihre Bedeutung heute

Eine kleine Ethik

Das sachkundige und allgemein verständliche Werk ist der erste Dialog zwischen einem orthodoxen jüdischen Rabbiner und einem christlichen Theologen aus der neueren Zeit. Es informiert nicht nur über den neuesten Stand der Forschung sondern auch über die uns weithin unbekannte talmudische Auslegung der Zehn Gebote. Obschon hier vollkommen verschiedene Auslegungen und Auslegungsformen gegenübergestellt werden, die christliche und die jüdische, die historisch-kritische und die talmudische, gibt es doch immer wieder erstaunliche Übereinstimmungen.

Es ist es ein Grundanliegen des Buches, die gemeinsamen jüdisch-christlichen Grundwerte unseres Kulturkreises: die Zehn Gebote, wieder in Erinnerung zu bringen und sie zu aktualisieren. So entstand eine gemeinsame jüdisch-christliche Ethik, die sich auf die Herausforderungen unserer Gesellschaft einlässt, bis hinein in die Wirtschaftsethik, Bioethik, Familien-, Erziehungs-, Freizeit- und Sexualethik. Ein Dialog, der viele eingeschliffene Vorurteile zwischen den beiden Religionen ausräumt und einzig dem Ziel dient, die Zehn Gebote überzeugend zu vermitteln als die unhintergehbare Voraussetzung unseres gesellschaftlichen Lebens. Es macht den Reiz des Dialogs aus, dass er narrativ verfährt und viele Beispielgeschichten zu den Zehn Geboten aus Talmud, Chassidismus und unserer heutigen Alltagswelt bringt.

Zielgruppe sind nicht nur Religionslehrer, Pastoren, Rabbiner und Theologiestudierende sondern Menschen aus allen Berufen, für die ja die Zehn Gebote eine Orientierungshilfe sein wollen. Diese jüdisch-christliche Auslegung der Zehn Gebote will nachweisen, dass sie nicht in den Abstellraum der Geschichte gehören, sondern ein Kompass sein können für unsere heutige Gesellschaft.


Autoren:
Marc Stern, geb. 1956 in Antwerpen, Kantor an verschiedenen Synagogen Belgiens. Rabbinerdiplom in Natanja/Israel. Religionslehrer, seit 1994 Rabbiner der jüdischen Gemeinde in Osnabrück. Von ihm erschien 1999 das Buch „Gelebte jüdische Feste“.

Prof. Dr. Horst Georg Pöhlmann, geb. 1933, ist evangelischer Theologe. Er verfasste u.a den bekannten „Abriss der Dogmatik“, 5. Aufl. 1990; sowie „Wer war Jesus von Nazareth?“, 7. Aufl. 1991; „Der Atheismus oder der Streit um Gott“, 7. Aufl. 1996; „Unser Glaube“. Ev.-luth. Bekenntnisschriften, hg. VELKD, 4. Aufl. 2000; Übersetzung der „Loci Communes“ Melanchthons, 2.Aufl. 1997, hg. VELKD.

Quelle: Verlag Otto Lembeck

Franz Segbers

Die Hausordnung der Tora

Biblische Impulse für eine theologische Wirtschaftsethik
Der Autor macht mit seiner Wirtschaftsethik die Erkenntnisse der Bibelwissenschaften für die weltweite ökumenische Debatte fruchtbar. Angesichts der These von der Eigengesetzlichkeit der Ökonomie begründet er bibeltheologisch und sozialethisch den unbedingten Vorrang der Humanität. Die Grundworte der biblischen Tradition erweisen sich als überlebensnotwendiges Erbe angesichts des zerstörerischen Selbstlaufs der Ökonomie. Franz Segbers Buch ist inzwischen zum Standardwerk einer theologischen Wirtschaftsethik geworden.


Autor:
Franz Segbers, Dr. theol. habil., war Betriebsseelsorger, Pfarrer und Dozent an der Evangelischen Sozialakademie Friedewald und ist zur Zeit Ethik-Referent des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau e.V.; zahlreiche Veröffentlichungen zu sozialethischen Fragen.

Quelle: WGB-Darmstadt